Notebook-Akku unter Linux entladen
Auch wenn sich in den vergangenen Jahren einiges getan hat, eine Regel Notebook-Akkus betreffend ist geblieben: Man muss sie ab und an entladen um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Bei Systemen die man ab und an mal fernab der Steckdose nutzt kein Problem, bei Systemen die ständig in einer Dockingstation stecken schon eher.
Mein Arbeits-Notebook ist so ein System. Tagein, tagaus steckt er in einer Dockingstation. Um den Akku ein wenig zu pflegen habe ich mir in den letzten Monaten angewöhnt das Notebook ab und an zu Hause einfach laufen zu lassen. Was natürlich auch nicht gut ist: Meist verpasste ich den Zeitpunkt zum ausschalten und das Notebook ging einfach sang- und klanglos aus. Doch Linux wäre nicht Linux wenn man sich nicht helfen könnte.
Ein simples Skript ist in meinem Fall die Lösung. Es liest aus /proc die Infos zur Batterie aus und prüft jede Minute ob die "Warn-Kapazität" (die Menge an Reststrom ab der angefangen wird den User zu warnen) erreicht ist. Wenn sie erreicht ist wird das Notebook runtergefahren.
Das Skript muss als root ausgeführt werden, sonst funktioniert der Shutdown nicht. Getestet wurde es nur unter Debian 5.0 "Lenny". Wie im Skript selbst vermerkt gilt die MIT-Lizenz; im Skript stehen auch nähere Infos zum Aufruf. Im Regelfall reicht "./bat_discharger.sh".
spamfreies Leben
Zum Mai habe ich meine gesamten E-Mail-Adressen aus Urzeiten durch Autoresponder ersetzt und neue IMAP-Postfächer angelegt. Seitdem bin ich von mehr als 200 Mails pro Tag auf ca. zwei pro Tag runter - eben nur noch die die man tatsächlich lesen will. Herrlich!
Und dank IMAP kann ich meine Mails jetzt auch auf jedem System - MacBook Pro, Linux-Notebook, Windows-PC & Smartphone - in absolut gleichem Zustand halten. Nochmal herrlich!
Links 2008-Dec-02
Ein paar Links haben sich angestaut:
- Etch - nicht der (noch) aktuelle Debian-Release, sondern ein Tool zum Konfigurationsmanagement
- ICD-10 Tabelle - wenn man mal wissen will was der lustige Code auf dem Attest bedeutet
- Linux-based netbooks and notebooks - eine Liste mit Linux-fähigen Geräten, sehr gut für eine schnelle Übersicht
- What Your Computer Does While You Wait - ein grandioser Artikel über die internen Abläufe eines Computers [via EDV]
Und ganz wichtig: grml 2008.11 ist fertig!
der (fast) perfekte Linux-Laptop
Es ist schon etwas länger her, wenn mich nicht alles täuscht etwas mehr als einen ganzen Monat: Ich habe mir einen neuen Laptop zugelegt.
Die technischen Voraussetzungen für das neue Gerät waren im Vorfeld leicht zu benennen:
- Dual Core, mindestens 1,6 GHz, bevorzugt von Intel
- 2 GB RAM
- mindestens 120 GB HDD
- 15"- bzw. 15,4"-Format
- mattes Display
- ordentliche Akku-Laufzeit
- Linux-kompatibel
Natürlich nebst den heute üblichen Merkmalen wie USB 2.0 und integriertem WLAN.
Nach langem hin und her fiel dann die Entscheidung: Ein Acer TravelMate 5720 sollte die Nachfolge meines Compaq Evo N600c antreten. Die Entscheidung habe ich bis heute keine Sekunde bereut.