DENON AH-D501
Am Donnerstag war ich in der Stadt um mir einen Kopfhörer zu kaufen - nachdem mir Amazon die Woche einen defekten Kopfhörer geliefert hatte wollte ich kein Risiko mehr eingehen. Geworden ist es ein DENON AH-D501 für 69 €. Hier ein kleines Fazit.
Wie man schon am Preis erkennen kann handelt es sich beim AH-D501 um einen Kopfhörer für den Massenmarkt, er deckt einen Frequenzbereich von 10 Hz bis 24 kHz ab. Gut genug für den normalen Kunden. Die bei MP3-Playern mitgelieferten Kopfhörer gehen meist bis 20 kHz. Im Gegensatz zu den üblichen In-Ear-Kopfhörern ist der AH-D501 jedoch ein vollwertiger, geschlossener HiFi-Kopfhörer. D.h. dass bedingt durch die Bauform störende Außengeräusche abgeblockt werden.
Die geschlossene Bauform war für mich ein absolutes Muss, denn ich brauche den Kopfhörer eigentlich nur um Musik zu hören während meine Freundin im selben Raum TV guckt oder andere Musik hört. Somit war es mir wichtig keine Außengeräusche wahrzunehmen während ich mich meiner Musik widme. Und das klappt sehr gut - bei normaler Lautstärke höre ich nur (gedämpfte) Außengeräusche wenn gerade keine bzw. leise Musik läuft.
Dark Side of the Moon
Als ich noch jung war war ich von der Schallplatten-Sammlung meines Onkels fasziniert, was wohl viel damit zu tun hatte das er das Dschungelbuch auf Platte hatte. Ich durfte mich auch jederzeit an der Sammlung bedienen und jede Platte anhören, mit einer Ausnahme: Pink Floyds "Dark Side of the Moon" durfte nur mit äußerster Vorsicht angefasst werden, gespielt überhaupt nicht. Und das obwohl er das Album zweimal hatte.
iTunes-Sucht
iTunes ist der Untergang der modernen Welt! In den exakt zwei Wochen die ich jetzt einen Account für den Store habe sind schon 77,86 € für acht Alben draufgegangen. Acht! Das ist ungefähr die Anzahl an Alben die ich mir sonst im Jahr gekauft habe!
Ska got Soul
Das Wochenende über war ich mit größerer Gruppe in Leipzig beim Ska got Soul-Weekender im McCormacks Ballroom. Es gab an zwei Tagen vier Bands zu sehen: Intensified, Extraordinaires, Babylove & the Van Dangos und Rude Rich & the High Notes feat. Winston Francis.
Der erste Tag lief für mich nicht so optimal. Das mag zum einen am sehr frühen Bier-Start (ca. 14:20 Uhr) gelegen haben, zum anderen am abendlichen Klima im Ballroom - eine reine Sauna. Die Bands konnten mich dann auch nicht mehr pushen: Intensified war zu gemütlich, von den Extraordinaires habe ich bevor ich gegangen nur den Anfang mitbekommen.
Ein Gegensatz dazu war der zweite Tag. Ich war zwar immer noch nicht richtig fit, aber der Whisky vor dem Konzert - ein Ardbeg - war schonmal ein gelungener Einstieg. Und als Babylove & the Van Dangos auftraten habe ich auch verstanden warum man diese Band live so sehr schätzt - die Jungs waren der Hammer. Für mich das Highlight des Wochenendes, auch wenn Rude Rich & the High Notes mit Winston Francis eine Musik-Legende auf der Bühne hatten.
Besondere Beachtung verdient übrigens der Ort der Veranstaltung, McCormacks Ballroom. Der Laden ist schlichtweg genial, ich habe noch nie ein so gelungenes Irish Pub gesehen - und überhaupt noch nie einen echten Ballroom. Top!
Alles in allem hat sich der Trip gelohnt, auch wenn ich gemerkt habe das ich alt werde - aber das musste ja kommen.