gesehen: Ip Man
Gestern habe ich Ip Man geguckt, einen Film über den Wing Chun-Großmeister Yip Man. Ich bin ein wenig zwiegespalten.
Kommentare zum Film sprechen von herrlichen, nicht übertriebenen Kampfszenen. Dem muss ich widersprechen. Die Kampfszenen sind zwar herrlich, aber im schönsten Hollywood-Sinne übertrieben. Nach einem Tritt ein paar Meter fliegen, ja nee, is' klar. Allerdings stört das den Film nicht großartig.
Aber da sind noch die moralischen Werte. Ip Man, die Hauptfigur, wird als zurückhaltender, netter Mann dargestellt der einfach nur sehr gut kämpfen kann - dies aber nur im Notfall tut. Das wirkt im ersten Augenblick sehr edel. Als der Notfall, Krieg gegen die Japaner, dann eintritt hat er jedoch kein Problem damit es mit der Gewalt etwas zu übertreiben. Das passt nicht zur am Anfang des Films getroffenen Charakterisierung.
Genau das ist es womit ich bei Ip Man ein Problem habe: Insgesamt passt der Film nicht. Am Ende hatte ich zwar ein paar gute Kampfszenen gesehen, von Begeisterung war jedoch nichts zu spüren. Der Film war halt einfach vorbei.
Fazit: An sich bietet der Film mehr erzählerische Substanz als z.B. Ong Bak, ich finde die Story jedoch nicht besonders gut erzählt. Wer auf Filme steht die die Kampfkünste im Fokus haben wird sich dennoch mit Ip Man anfreunden können.
gesehen: Hangover
Am Donnerstag habe ich zusammen mit meiner besseren Hälfte Hangover via iTunes geguckt. Ein netter, meinen Geschmack treffender Klamauk, wenn auch kein komödiantisches Meisterwerk.
Zur Handlung: Ein Mann (Doug) fährt anlässlich seiner bevorstehenden Hochzeit zusammen mit drei Freunden (Alan, Phil & Stu) nach Las Vegas um seinen Junggesellenabschied zu feiern. Am Tag danach wachen Alan, Phil & Stu in ihrem verwüsteten Hotelzimmer auf und wissen nichts mehr von dem Abend. Doug fehlt, die Suche beginnt - und verrät immer mehr Details des Abends.
Da ich selbst weiss wie es ist einen Abend zu rekonstruieren fand ich den Film entsprechend lustig, Madame hat sich ebenfalls amüsiert. Wie gesagt ist Hangover kein Meisterwerk - aber immerhin solide Unterhaltung.
2001 – total langweilig
"2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu den allgemein anerkannten Klassikern des Sci-Fi-Genres. Heute habe ich mir diesen Film über iTunes angeguckt und muss sagen: Er ist total langweilig.
Sieben Leben
Am Freitag gesehen und wider erwarten begeistert gewesen: Sieben Leben. Will Smith spielt einen Charakter der andere Menschen prüft und ihnen gutes tut. Details will ich nicht verraten, das würde den Film kaputt machen. Nur so viel: Anfangs versteht man erst einmal nicht viel, am Ende hat man einen Kloß im Hals.
Gucken!
