umgehen von DNS-basierten Internetsperren
Auch auf die Gefahr hin das ich mich hiermit schon in den Fokus des BKAs rücke: DNS-basierte Internetsperren, also das was im Zugangserschwerungsgesetz festgeschrieben ist und von einigen Providern auf Vertragsbasis schon durchgeführt wird, lassen sich extrem einfach umgehen. Alles was man braucht ist ein eigener DNS-Server und ein paar weitere DNS-Server die sich nicht an irgendwelchen Sperrmaßnahmen beteiligen. Glücklicherweise bietet das ZDNet sowohl eine Anleitung zur Installation eines DNS-Servers als auch eine Liste mit freien DNS-Servern an. Setzt es um, es hilft nur eurem freien Zugang zu dem Wissen der Welt! Besonders feist ist es einen anderen Port als den Standard-DNS-Port 53 zu verwenden, denn das macht die Überwachung nochmals schwieriger.
Ich bin dagegen!
Und genau deshalb habe ich als 57463. Bürger der Bundesrepublik Deutschland die ePetition "Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten" unterzeichnet. Hintergrund ist die absolut widersinnige Idee der Bundesregierung kinderpornografische Webseiten mit Hilfe des DNS zu sperren. Genaue Infos zur Idee und zur Widersinnigkeit hat Christian Wöhrl zusammengeschrieben - lesen und dann die Petition unterschreiben!