Mac OS X Lion Server
Vor ein paar Tagen habe ich mein nicht mehr benutztes MacBook Pro zu einem Mac OS X Server gemacht. Für 39,99 € gibt's im Mac App Store alles was man dafür braucht. Augenscheinlich erst mal ein Programm mit ein paar Megabyte, aber keine Angst, es werden beim Aufruf noch ein paar Gigabyte nachinstalliert...
Wie dem auch sei, hat man erst einmal alles installiert steht einem ein einfaches Frontend für die Konfiguration des Servers zur Verfügung, genannt "Server".
An sich ja eine nette Sache, dem geübten Blick fallen aber gleich ein paar fehlende Punkte auf - was ist z.B. mit DHCP und DNS? So sehr ich Apples "nur das nötigste"-Herangehensweise mag, bei einem Programm zur Verwaltung eines Servers hätte ich auch alle möglichen Dienste erwartet, v.a. wenn es sich um Standard-Dienste handelt.
Aber egal, wie man am Screenshot erkennen kann ging es mir um genau einen Dienst: VPN. Im letzten Urlaub gab es zwar WLAN, das war aber unverschlüsselt. Nun nutze ich für meine Mails und co. schon verschlüsselte Varianten wie IMAPS, trotzdem war es ein komisches Gefühl. Der Wunsch nach einem VPN-Dienst keimte auf und endete in einem Test von blackVPN. Das war von der Performance her aber zu schwach.
Die nächste Idee war der Betrieb eines eigenen vServers um mir einen VPN-Dienst zur Verfügung zu stellen. Dabei bin ich auf technische Probleme gestoßen, selbst bei Servern die als "VPN ready" beworben wurden war PPTP oder L2TP schlichtweg nicht möglich. Also Haken dran.
Blieb die Variante Mac OS X Server. Ich hatte das ursprünglich als zu teuer abgetan, nach Prüfung des tatsächlichen Preises - vereinfacht gesagt 40 € - und Gegenrechnung eines vServers - mind. 5 € im Monat - sah die Sache aber schon anders aus. Und was soll ich sagen: Ein L2TP VPN kann man nicht einfacher konfigurieren.
Ja, tatsächlich, drei Einstellungen und ein Ein/Aus-Schalter, das war's. Fertig ist das L2TP VPN, inkl. IPsec. Die Konfiguration meines Routers hat mich dank gewisser Eigenheiten deutlich mehr Nerven gekostet.
Kindle als App
Die Tage war ich im Kindle-Shop von Amazon stöbern. Mehr als 650000 Bücher insgesamt, alleine im Bereich "kostenlose Klassiker" finden sich über 5000 Titel. Dabei einige für mich recht interessante.
Nun bin ich leider nicht die größte Leseratte. Ich lese zwar generell viel, aber meist nur Artikel - ganze Bücher sind die Ausnahme. Da stellt man sich schon die Frage ob sich 139 € für den günstigsten Kindle lohnen. Insbesondere wenn man sich eben erst ein iPad 2 gegönnt hat. Aber Amazon meint es mit dem Vertrieb von digitalen Büchern offenbar ernst: Es gibt Apps für alle gängigen Systeme.
Also die Kindle-App auf dem iPad installiert und losgelegt. Die Einrichtung der App ist sehr einfach: Beim ersten Start wird nach E-Mail-Adresse und Passwort für ein Amazon-Konto gefragt, alternativ kann man sich ein neues Konto anlegen. Ich habe einfach meine üblichen Daten verwendet, nach wenigen Sekunden war der Spuk vorbei und die Kindle-App nutzbar. Soweit vorbildlich.
Magisch & revolutionär!
Vor gut drei Wochen, am 16. April 2011, habe ich mein magisches und revolutionäres Gerät ausgehändigt bekommen: Ein iPad 2 Wifi 64 GB in schwarz. Seitdem nutze ich es stetig, denn revolutionär ist es wirklich - vielleicht sogar ein bißchen magisch.
Hintergrund für den Kauf war letztendlich mein Verlangen nach einem mobilen, aber dabei nicht zu klobigen Rechner. Internet, Medienwiedergabe und die Möglichkeit im Urlaub meine SD-Karte zu entleeren - mehr sollte es nicht sein. Natürlich hätte ich dafür ohne weiteres mein MacBook Pro weiterverwenden können, nur ist das doch deutlich klobiger und schwerer als so ein iPad. Also her damit.
iPhone 4 Case: Sena Cases “Argyle”
Wenn man sich etwas teures wie ein iPhone 4 anschafft will man das möglichst gut geschützt wissen. Im Fall iPhone heisst das: Eine schützende Hülle muss her. Die zu meinem iPod touch gekaufte Bugatti-Tasche konnte ich zwar weiterverwenden, allerdings ist eine Tasche aus Neopren in Verbindung mit engen Jeanstaschen nicht zu empfehlen - man krempelt sich ständig die komplette Tasche um.
Also habe ich mich auf die Suche begeben. Meine Kriterien waren einfach: Ich wollte eine Tasche in der das iPhone komplett verschwindet, der Kopfhörerausgang - der integrierte iPod ist die meistgenutzte Funktion - aber frei zugänglich ist. Außerdem sollte die Tasche aus einer glatten Oberfläche sein, Stoff oder Leder, egal. Hauptsache man kann sie einfach aus der Hosentasche ziehen und auch wieder einstecken.
die Umwelt und das iPhone 4
Es ist schon interessant wenn man mit einem polarisierenden Gerät wie dem iPhone 4 unterwegs ist.
Da wäre zum einen die Android-Fraktion, welche in meinem Fall im Büro vertreten ist. Oft genug kommt es vor das genau diese Kollegen ohne Vorwarnung anfangen über das iPhone zu lästern. Da kommen dann so tolle Argumente wie das Android ja viel offener sei und das man auf solchen Geräten sogar Root-Rechte erlangen kann. Abgesehen davon, dass das beim iPhone auch geht, kann man mir komischerweise nicht sagen was daran so toll ist.
Dann gibt es noch die Vertreter der unzähligen anderen mobilen Plattformen, wie z.B. Symbian. Aus dieser Ecke habe ich bisher nur eine Reaktion erlebt, die dafür aber immer wieder: Neugierde. Apple hat es mit seiner Werbung scheinbar tatsächlich geschafft alle anderen neugierig zu machen. Allerdings ist es bei denen, die sich mein iPhone angesehen haben, auch immer zum selben Urteil gekommen: Schönes, sehr interessantes Spielzeug - aber viel zu teuer. Durchaus verständlich.
Die krasseste Reaktion habe ich aber aus dem iPhone-Lager erfahren. Ich stehe an der Haltestelle, zücke mein iPhone 4, ein Besitzer eines iPhone 3GS sieht es. Die Augen werden groß: "Oh, ein iPhone 4! Darf ich's mal anfassen?" Da derjenige mit uns unterwegs war ging es nicht darum das iPhone zu klauen, sondern tatsächlich ums reine anfassen und mal in der Hand halten. Das Angebot zu tauschen habe ich natürlich trotzdem abgelehnt...
Borderlinx
Die Tage ist mein iPhone 4 angekommen, ganz ohne die Fesseln eines teuren T-Mobile-Vertrags. Kostenpunkt: 599 Pfund Sterling. Ja, richtig, Pfund - ich habe das Gerät ganz legal im Apple Store UK bestellt.
Will man im Apple Store UK bestellen stellt sich für jemanden der in Deutschland lebt genau ein Problem: Der Apple Store UK liefert nur an Adressen in UK. Da man so etwas meist nicht hat ist man prinzipiell auf Freunde in UK angewiesen, oder man nutzt den von DHL angebotenen Dienst Borderlinx.
Borderlinx stellt nach der kostenlosen Anmeldung eine persönliche Adresse in UK sowie eine in US bereit. Diese Adresse kann man dann bei Bestellungen in den genannten Ländern angeben, kommen die Waren an erhält man eine Mail von Borderlinx. Im nächsten Schritt weist man Borderlinx an die Waren nach Hause zu liefern - um den Zoll kümmert sich Borderlinx dabei selbst. Dadurch wird der Weg zum Zollamt überflüssig, was äußerst angenehm ist.
Bestellt man nun Waren im Ausland und lässt zu seiner Borderlinx-Adresse liefern muss man eine Sache beachten: Die Adresse sollte genau so angegeben werden wie man sie von Borderlinx erhält, selbst wenn man (was zumindest der Apple Store UK macht) verbessert wird. Für mich hat es so ohne Probleme funktioniert.
Was Kosten und die Geschwindigkeit angeht kann ich Borderlinx übrigens nur empfehlen: Zoll und Express-Transport haben mich etwas über 30 € gekostet, und der Express kann sich sehen lassen - 31 Stunden von England bis zu meiner Kölner Haustür.
dann halt ein iPod
Freitag Abend war ich noch in der Stadt, Handy-Anbieter abklappern. Eine erfolglose Aktion mit einem Nachteil: Sie führte mich an einem re:Store vorbei.
Nachdem die Sache mit dem iPhone-Kauf in die Hose gegangen war hatte ich nach wie vor das Problem mit meinem nur 2 GB fassenden MP3-Player (a.k.a. Nokia E71). In der letzten Zeit hatte es mich doch arg genervt immer die selbe Musik zu hören, da musste sich etwas tun. Da ich das E71 im November wieder los bin - es ist ein Mietgerät - ist eine größere MicroSD-Karte keine Lösung.
Aber so ein iPod. Ein iPod touch 32 GB um genau zu sein. Reichlich Platz, ein paar nette Zusatzfunktionen und gutes geeignet um sich schon einmal ans iPhone zu gewöhnen. Dazu noch eine eigentlich für's iPhone gedachte Schutzhülle von Bugatti, fertig.
Bis jetzt ein nettes Gadget, nicht wirklich berauschend. Die Software-Tastatur macht mir mangels Haptik Probleme, aber das legt sich vielleicht mit zunehmender Gewöhnung. Ich bin mal gespannt wie sich der iPod nächste Woche schlägt, wenn er das erste mal in Dauerbetrieb genommen wird.
iPhone? “As long as you pay…”
Eine zweitägige Dienstreise führte mich gestern und heute nach Belgien, dem Wunderland für iPhone-Interessenten. Die Mobistar-Shops wollte ich meiden, was mir recht schwer gemacht wurde: In unserem Bürohaus ist ein Apple Premium Reseller integriert. Der verkauft zwar keine iPhones, heizt aber die Sucht an. Es kam wie es kommen musste: Heute habe ich einen Mobistar-Shop aufgesucht.
Ab zum Verkäufer, gefragt ob er ein iPhone 3GS 16 GB in weiß auf Lager hat. "We should have some, please wait" sprach er und verschwand im Lager. Nach wenigen Sekunden lag mein iPhone auf dem Tisch.
AirPort Express
Am Wochenende habe ich mir eine AirPort Express-Basisstation zugelegt. Hintergrund für den Kauf war das bei uns vollkommen überladene WLAN nach b/g-Standard, was zu absolut instabilen Verbindungen geführt hat. Ein Problem was seit Samstag der Vergangenheit angehört.
Snow Leopard
Seit zwei Tagen ist der Schneeleopard auf meinem MacBook Pro angekommen - bisher sind meine Erlebnisse durchwachsen.
Sehr gut hat sich das Update auf die Geschwindigkeit ausgewirkt, Grand Central Dispatch macht sich äußerst positiv bemerkbar. Konnte ich dank diverser Anwendungen die automatisch beim Login starten sonst gut eine Minute warten bis alles lief sind daraus unter Mac OS X 10.6 wenige Sekunden geworden. Hinzu kommen mehrere kleine, angenehme Verbesserungen in der Usability. Auf der Gegenseite stehen diverse Anwendungen die schlichtweg nicht funktionieren, u.a. GPGMail.
Geben wir den Drittherstellern mal einen Monat Zeit. Sollte zum anpassen der Anwendungen hoffentlich reichen. Wenn erst einmal wieder alle Anwendungen funktionieren kann man nichts negatives mehr über Snow Leopard sagen.