Magisch & revolutionär!
Vor gut drei Wochen, am 16. April 2011, habe ich mein magisches und revolutionäres Gerät ausgehändigt bekommen: Ein iPad 2 Wifi 64 GB in schwarz. Seitdem nutze ich es stetig, denn revolutionär ist es wirklich - vielleicht sogar ein bißchen magisch.
Hintergrund für den Kauf war letztendlich mein Verlangen nach einem mobilen, aber dabei nicht zu klobigen Rechner. Internet, Medienwiedergabe und die Möglichkeit im Urlaub meine SD-Karte zu entleeren - mehr sollte es nicht sein. Natürlich hätte ich dafür ohne weiteres mein MacBook Pro weiterverwenden können, nur ist das doch deutlich klobiger und schwerer als so ein iPad. Also her damit.
Wie schon beim Wechsel von iPod touch auf iPhone kam erst einmal die Ernüchterung. Das iPad kann eben nicht mehr als das iPhone, nur der Bildschirm ist größer - und löst schlechter auf. Wer das Retina Display gewohnt ist stellt diesen Umstand leider sofort fest. Aber der erste Eindruck ist bei Technik zum Glück nicht alles.
Im Alltag sollte sich das iPad als gute Investition erweisen. Kann man ganz einfach daran sehen, dass ich mein MacBook Pro seit ich das iPad habe nur noch selten nutze. Denn für meinen hauptsächlichen Bedarf, sprich unkomplizierten, schnellen Zugang zum Internet, reicht das iPad voll aus. Es ist für mich sogar angenehmer mir schnell das iPad zu schnappen und loszulegen als das selbe am Rechner zu machen. Instant On und die Bedienung per Fingerzeig machen einen Unterschied.
Umgewöhnen musste ich mich beim Thema Apps. Ist man beim iPhone gewohnt für alles eine App zu bekommen - Facebook, Wetter, Tumblr, ... - muss man beim iPad teilweise auf die Web-Varianten umsteigen. Die Apps sind eben nur für iPhone optimiert: Sie laufen zwar auf dem iPad, dort wird dann aber ein iPhone-Bildschirm simuliert. Ein unschöner Umstand, an den man sich aber schnell anpasst. Leider ist die Bedienung einiger Websites mittels Mobile Safari etwas hakelig. Zum Ausgleich gibt es Apps die nur auf dem iPad laufen, z.B. Flipboard.
Alles in allem war es zwar eine teure Anschaffung, aber eine die ich bisher nicht bereue. Ausstehend ist noch der Kauf und Test des Camera Connection Kit, daran werde ich mich aber erst vor dem nächsten Urlaub begeben.