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Rückblick IHSK Barcamp

Am Samstag war ich ganztägig im spanischen Bau des Kölner Rathauses unterwegs, zwecks Teilnahme am Barcamp zur Internethauptstadt Köln. Das Barcamp ging aus der Initiative einiger Teilnehmer der ursprünglichen, misslungenen Auftaktveranstaltung hervor. Es sollten die seitens der SPD aufgestellten 11 Punkte weiter diskutiert und konkretisiert werden. Dazu wurden die 11 Punkte am Vormittag diskutiert, der Nachmittag stand gemäß Interesse der Teilnehmer offen.

Meinen eigenen Interessen folgend habe ich am Vormittag an den Sessions zu den Themen alternative Lebensmodelle und E-Government teilgenommen, am Nachmittag folgten Open Source und Medienkompetenz.

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Bei der Session zu den alternativen Lebensmodellen ging es primär darum wie neue Technologien dazu beitragen können eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen. Sprich wie können Internet & co. sowohl Arbeitgeber als auch -nehmer Vorteile verschaffen, und wie kann man diese Vorteile konkret als Stadt vermarkten. (zum Protokoll alternative Lebensmodelle)

In der folgenden Session zum E-Government bzw. E-Participation kreiste die Diskussion darum wie man Bürger besser an politischen Entscheidungen bzw. der Entscheidungsfindung beteiligen kann. Es wurden Beispiele genannt wo Bürger beteiligt wurden, ebenso wurden Bereiche genannt in denen der Bürger besser beteiligt werden könnte. Als schwierig erweist sich in dem ganzen Themenkomplex das geltende Recht. (zum Protokoll E-Government)

Nach der Pause traf man sich um weitere Diskussionen zu organisieren. Da ich die Session zum Thema Medienkompetenz nicht verfolgen konnte war ich erfreut das dieses Thema am Nachmittag nochmal angesprochen wurde, zuerst kam jedoch eine Open Source-Session zustande.

In dieser Session diskutierten vor allem Anhänger der Open Source-Szene mit einem im IT-Sinne hochrangingen Vertreter der Stadt Köln. Es kamen dabei einige interessante Informationen ans Tageslicht: So setzt die Stadt Köln im Serverumfeld schon seit längerem auf Linux statt UNIX und auch an den einzelnen Arbeitsplätzen kommt vermehrt OpenOffice.org statt Microsoft Office zum Einsatz. Abseits von der Technik wurde darüber diskutiert das die Stadt mit diversen Open Source-Communities besser zusammenarbeiten und sie evtl. sogar fördern sollte. (zum Protokoll Open Source)

Den Abschluss der Sessions an denen ich teilgnommen habe bildete die Session Medienkompetenz. Als Ergebnis der Session kann man festhalten das die Medienkompetenz in fast allen Bevölkerungsschichten gefördert werden muss, vom Kind bis hin zum Rentner. Die Stadt ist in der Pflicht entsprechende Maßnahmen zu forcieren, hat aber z.B. im Bereich der Bildung das Problem das Bildung Landessache ist - die Stadt kann nur Wünsche äußern, jedoch nichts selbst beschließen. (zum Protokoll Medienkompetenz)

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Nach den ganzen Sessions hat man sich noch einmal in großer Runde getroffen um die Ergebnisse zusammenzutragen und zu diskutieren. Letztendlich wurde sich darauf verständigt den einzelnen Punkten weitere Abendveranstaltungen zu widmen um sie ausführlicher diskutieren zu können. Dies wurde soweit auch vom anwesenden SPD-Vertreter, Frank Risse, für gut geheißen. Zu guter Letzt stellten einige der Anwesenden Formfragen zum politischen Prozess.

Alles in allem war der Tag sehr interessant und die Diskussionen fruchtbar und ergebnisreich. Ich bin gespannt wie es mit dem Thema IHSK weitergeht. Wer sich weiter informieren will dem empfehle ich die Website sowie die Tweets zum Thema. Ein paar Fotos gibt es ebenfalls online.

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