Rhine Fever 3 im Rückblick
Vor drei Tagen fand Rhine Fever 3 sein Ende, Zeit für einen Rückblick. Um das Festival mit zwei Worten zu beschreiben: Schön & anstrengend.
Freitag, 20.11.2009
Für mich ging es gegen 16 Uhr schon zur Eventhalle Ossendorf, dem Veranstalter bei den Vorbereitungen helfen. Was recht locker begann zog jedoch schnell an - hier die Bands mit Bändchen versehen, da Schlüssel für's Hotel verteilen, zwischendrin noch Fragen beantworten und und und. Stress wie im Büro.
Da sich wegen technischer Probleme der Soundcheck in die Länge gezogen hatte standen pünktlich um 20 Uhr dann auch schon die ersten Leute an der Tür und wollten rein. Also sämtliche Management-Tätigkeiten unterbrechen und die Tür blockieren. Zum Glück nicht lange, zum einen da andere aushelfen konnten, zum anderen weil der Soundcheck auch sein Ende fand. Kurz Zeit zum durchatmen.
An eine Teilnahme als normaler Gast war aber nicht zu denken. Schließlich wollte auch das Personal mal was trinken, Backstage traten immer wieder Fragen auf, hier und da gab es kleinere Dinge zu klären. Effektiv war ich die ganze Zeit unterwegs, wenn auch von grandioser Musik begleitet.
Zu späterer Stunde - es war ziemlich voll - hab ich dann wieder die Tür übernommen und ein wenig auf den Einlass geachtet, was zu dem Zeitpunkt eine angehme Abwechslung war. Da mir ein Boxenturm vor der Nase stand konnte ich leider wieder nicht die Auftritte beobachten.
Alles in allem hat sich der Abend so gehalten. Mal Tür, mal Getränke für's Personal besorgen, mal Fragen beantworten. Trotz vollem Haus war es sehr friedlich und angenehm, abgesehen von zwei kleineren Zwischenfällen.
Um 6 Uhr war dann auch endlich Feierabend für mich. Ab nach Hause und ins Bett.
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Samstag, 21.11.2009
Warum auch immer war ich nach zwei Stunden Schlaf schon wach, an weiterschlafen war nicht zu denken. Aber okay - Kaffee trinken, Internet, den Tag langsam angehen.
Um 14 Uhr rum ging dann die Arbeit weiter. Zusammen mit dem Veranstalter - er hatte auf meiner Couch geschlafen - ab zur Halle, klären was noch einzukaufen war. Dann zwei Stunden in der Gegend rumfahren und das ganze Zeig besorgen.
Zurück in der Halle gingen dann auch schon wieder die organisatorischen Dinge los - und mein Körper den Bach hinunter. Der Freitag und der wenige Schlaf rächten sich spontan & heftig. Innerhalb kürzester Zeit setzte die Müdigkeit ein, gefolgt von Übelkeit.
Leider musste ich dank der körperlichen Probleme schon frühzeitig, ca. 21:30 Uhr, Rhine Fever 3 verlassen. Was extrem schade war, denn schon die ersten Bands des Abends waren richtig gut.
Medien
Fotos habe ich wie man sich denken kann nicht viele gemacht. Aber es waren Fotografen anwesend. Sobald deren Material verfügbar ist gibt's zu dem Thema einen Nachtrag.