2001 – total langweilig
"2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu den allgemein anerkannten Klassikern des Sci-Fi-Genres. Heute habe ich mir diesen Film über iTunes angeguckt und muss sagen: Er ist total langweilig.
Zugegeben, von der Grundidee her ist 2001 grandios. Die durch einen bis zum Ende nicht erklärten Monolithen zur Blüte gebrachte Menschheit, die Mondstation, die Reise zum Jupiter mit intelligentem Computer an Bord. Alles in allem für das Jahr in dem 2001 gedreht wurde, 1968, sehr visionär - und jetzt, im Jahre 2009, erschreckend vertraut. Immerhin haben wir eine permanente Raumstation, denken über Basen auf dem Mond nach und fliegen wohl bald zum Mars.
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Dennoch weiss der Film zumindest mich nicht zu fesseln. Dafür passiert einfach zu wenig. Irgendwie wirkt es wie wenn jemand aus seinem Tagebuch erzählt, und das mit monotoner Stimme. Einzig wenn die Musik einsetzt wird man wachgerüttelt.
Ich persönlich würde den trashigen Film "Dark Star" 2001 jederzeit vorziehen. Dark Star ist zwar Hardcore-Trash, wartet aber mit einer depressiven Bombe (ebenfalls intelligent) und einem der besten Filmenden überhaupt auf. Leider gibt es den Streifen nicht bei iTunes.