AirPort Express
Am Wochenende habe ich mir eine AirPort Express-Basisstation zugelegt. Hintergrund für den Kauf war das bei uns vollkommen überladene WLAN nach b/g-Standard, was zu absolut instabilen Verbindungen geführt hat. Ein Problem was seit Samstag der Vergangenheit angehört.
Auspacken, ...
Wie immer bei Apple-Produkten fängt das Erlebnis schon beim auspacken an. Die AirPort Express-Basisstation kommt in einem extrem kompakten Karton, enthalten sind neben der Basisstation - im Format eine Netzteils - nur eine CD mit der nötigen Software sowie der übliche Papierkram. Wer einen Mac sein eigen nennt dürfte im Regelfall nur die Basisstation auspacken müssen. Das zur Konfiguration benötigte AirPort Utitlity ist zumindest bei Mac OS X Snow Leopard (10.6) schon installiert.
... einstecken ...
Hat man die Basisstation ausgepackt muss man sie nur noch in eine Steckdose stecken und mit dem Netzwerk verbinden. Optional kann man noch einen Verstärker und einen USB-Drucker anschließen.
Sobald die Station in Betrieb ist startet man zur Konfiguration das AirPort Utility. Dieses listet alle gefundenen AirPort-Basisstationen auf und ermöglicht die Konfiguration, wahlweise über einen Assistenten oder manuell. Für mich als technikaffinen Menschen waren beide Methoden absolut einfach zu verstehen, ein normaler Anwender sollte zumindest mit dem Assistenten kein Problem haben.
Ein nettes Feature bei der Konfiguration ist die angebotene automatische Ablage aller Passwörter im Schlüsselbund. Damit braucht man weder für eine spätere Konfiguration der Basisstation noch für den Aufbau einer WLAN-Verbindung ein Passwort einzugeben, beides funktioniert automatisch.
... und loslegen.
Ist die AirPort Express-Basisstation erst einmal konfiguriert kann der WLAN-Spaß sofort beginnen. Da alle nötigen Daten im Schlüsselbund hinterlegt wurden reicht einfaches anschalten der WLAN-Funktion am Mac um loszulegen. Windows- oder andere WLAN-fähige Geräte sind natürlich nicht vom WLAN ausgeschlossen, nach entsprechender Konfiguration funktionieren auch diese.
Ebenfalls funktioniert die AirTunes-Funktionalität wunderbar. Damit lässt sich die Musik von iTunes über das WLAN auf die AirPort Express-Basisstation übertragen, welche sie dann über den Klinkenausgang an den Verstärker weitergibt. In Echtzeit geht das allerdings nicht - bei einem Liedwechsel vergehen ein paar Sekunden bis der Ton kommt, scheinbar muss erst ein Puffer befüllt werden.
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Fazit
Mit der AirPort Express-Basisstation liefert Apple einen simplen, sehr gut funktionierenden 802.11a/b/g/n Access Point der für den Heimanwender ausreichen sollte. Er ist einfach einzurichten und funktioniert danach absolut zuverlässig.
Aus technischer Sicht gibt es dennoch einige Dinge zu bemängeln. Zum einen funkt AirPort Express - im Gegensatz zum großen Bruder AirPort Extreme - nur auf einer der zwei möglichen Frequenzen (2,4 GHz oder 5 GHz). Zum anderen ist der Ethernet-Anschluss an der Basisstation nur für 100 Mbit geeignet, obwohl über WLAN nach 802.11n 300 Mbit möglich sind. Zu guter Letzt wäre da noch die absolut künstliche Beschränkung auf zehn gleichzeitig über eine AirPort Express-Basisstation arbeitende Clients.
Für mich persönlich hat sich der Kauf dennoch gelohnt. Ich funke ab sofort nur noch auf 5 GHz nach 802.11a & 802.11n, womit ich sämtliche Störungen im 2,4 GHz-Band - andere WLANs, Mobiltelefone, Bluetooth, schnurlose Telefone, Babyfone, ... - umgehe und endlich wieder vernünftig über WLAN arbeiten kann.
Oktober 22nd, 2009
Das Teil hätt’ ich auch ganz gerne, denn in meiner Mainzer Wohnung kommt das Internet per Kabel aus der Wand. Selbiges ist zwar sehr lang, aber trotzdem umständlich zum Im-Bett-surfen. Und wenn ich irgendwann tatsächlich mein iPhone habe… :-)
Dezember 27th, 2010
Was mir an der AirPort Express Station nicht gefällt ist die Musikwiedergabe über iTunes. Im Wohnzimmer ist meine Musikanlage über AUX an die Station angeschlossen und Musik kommt über meinen iMac der im Nachbarzimmer steht. Wenn ich nun ein Lied auswähle und starte, dauert es 3 bis 5 Sekunden bis es abgespielt wird. Ich finde das hätte man wesentlich besser lösen können. Vor allem sehe ich keinen Grund warum es verzögert läuft.
Dezember 27th, 2010
Ja, über WLAN dauert’s zu lange. Geht deutlich schneller wenn man per Kabel angeschlossen ist und (das dann irgendwie widersinnig benannte) AirTunes nutzt. Kommt bei mir öfter vor, da ich mein Gbit-Kabel immer noch jedem WLAN vorziehe.