bye bye Ubuntu
Vor fast zwei Wochen bin ich von Ubuntu auf Fedora umgestiegen. Hintergrund waren diverse Kleinigkeiten die mich an Ubuntu gestört haben, gepaart mit den tollen Release-Zyklen des Debian-Projekts. Auf dem Desktop will ich aktuelle Software und regelmäßige Updates haben, für den Fall das was schief geht hat man schließlich Backups.
Zusammen mit dem Umstieg auf eine neue Distribution habe ich dann auch noch zwei alte Gewohnheiten über Bord geworfen. Meine Partitionen, abgesehen von /boot, verwaltet jetzt LVM, außerdem setze ich statt XFS beim Dateisystem auf ext4.
Alles in allem kann ich bisher nicht meckern. Das System läuft, die Software ist aktuell und schwerwiegende Probleme hatte ich bisher keine. Allerdings hat auch Fedora so seine Macken:
- kein Flash-Player für die 64bit-Variante
- Root-Login vom GDM aus ist nicht möglich
- SELinux geht einem auf den Sack
Aber zum Glück gibt es ja das Internet: Den Flash-Player muss man sich in der Alpha-Variante bei Adobe besorgen, um sich als Root einloggen zu können muss man am PAM rumspielen und SELinux kann man einfach abschalten.
Mal sehen wie sich mein Verhältnis zu Fedora entwickelt.