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29Aug/100

Traktorenmuseum Pauenhof

Am Freitag waren wir nach der Arbeit mit ein paar Kollegen zu einem Treffen eingeladen, es sollte im Rahmen einer gelungenen Produkteinführung ein lockeres Beisammensein stattfinden. Als Ort dafür wurde der Pauenhof, heutzutage ein Traktorenmuseum, ausgesucht.

der Eingang zum Pauenhof"Traktorenmuseum? Och nööö..."

Denkste. Entgegen meiner ursprünglichen Erwartung hat der Ausflug richtig Spaß gemacht. Wir haben zuerst einen Dreikampf gemacht: Kisten stapeln, Bogenschießen, Traktor fahren. Danach gab es leckeres Essen vom Grill und die Traktorhallen standen die ganze Zeit zur freien Besichtigung offen. Sowohl einer aus unserer Truppe sowie der Besitzer des Pauenhofs wussten etwas zu den Traktoren zu erzählen, wodurch sich zwei parallele Führungen ergaben.

Da ich zum einen die Kamera dabei hatte und mich zum anderen nicht unbedingt für Traktorentechnik interessiere bin ich während den Führungen auf Fototour gewesen. Neben den über 350 Traktoren - alle fahrtüchtig! - gab es diverse, selbstgeschweißte Kunstgegenstände abzulichten. Macht 100 Fotos in ca. 2 1/2 Stunden.

Alles in allem ist ein Besuch im Pauenhof zu empfehlen, sei es weil man sich für Traktoren interessiert, gerne fotografiert oder einfach mal in der Natur abhängen will. Laut den Kollegen fahren Kinder ebenfalls voll auf den Pauenhof ab.

24Aug/100

gelesen: Zen To Done (deutsche Version)

Heute habe ich mir die Zeit genommen "Zen To Done" (ZTD), ein kleines E-Book des von mir geschätzten Leo Babauta, zu lesen, in der deutschen Übersetzung. In dem Buch beschreibt Leo ein von ihm entwickeltes Produktivitätssystem, welches sich an "Getting Things Done" (GTD) von David Allen orientiert, letztendlich aber einige Dinge entfernt bzw. hinzufügt.

Entsprechend Leos Hang zum Minimalismus sind inkl. Cover und Inhaltsverzeichnis 50 Seiten zustande gekommen. Die haben es dafür aber auch in sich: Ohne große Umschweife werden die 10 Punkte des ZTD-Systems erläutert, Tipps wie man sie sich angewöhnt inklusive. An verschiedenen Stellen wird darauf hingewiesen das man in der Auslebung der Punkte frei ist, am Schluss wird sogar ein minimales ZTD mit gerade einmal vier Punkten vorgestellt. Alles in allem ist ZTD keine in Stein gemeißelte Anleitung, sondern vielmehr ein Leitfaden voll guter Ratschläge zum Thema "wie organisiere ich mich selbst."

22Jul/101

rotierendes Time Machine-Backup

Nachdem es in unserer Wohnung kürzlich einen Wasserschaden gab ist mir das Thema Backup, zu Deutsch Datensicherung, wieder stärker in den Sinn gekommen. Ich verwende zwar seit gut einem Jahr Time Machine, aber wenn es statt eines Wasserschadens ein Feuer gewesen wäre hätte mir das nichts gebracht - ein Feuer hätte sowohl mein System als auch mein Backup vernichtet. Deshalb habe ich mein Backup-Konzept überdacht und verbessert. Statt einer nutze ich jetzt zwei Festplatten für das Backup und lagere eine dieser Festplatten außerhalb der Wohnung.

Da die Einrichtung eines mehrere Festplatten nutzenden Backups mit Time Machine etwas kniffliger ist folgt eine längere Abhandlung zum ganzen Backup-Thema, mit dem Fokus auf Mac OS X bzw. Time Machine.

Grundlagen

Man unterscheidet zwischen mehreren Arten von Backups. Am wichtigsten sind On-Site- und Off-Site-Backups.

Als On-Site wird ein Backup bezeichnet wenn es sich am selben Ort befindet wie auch das System das gesichert wird. Bei einem Off-Site-Backup hingegen befinden sich das Backup und das System an zwei unterschiedlichen Orten.

Der Vorteil eines Off-Site-Backups liegt auf der Hand: Wird der Ort, an dem sich mein System befindet, zerstört, z.B. durch ein Feuer, sind beim On-Site-Backup sämtliche Daten vernichtet, inkl. des Backups. Beim Off-Site-Backup - ausreichende Distanz zwischen den Orten vorausgesetzt - überlebt entweder das System oder das Backup, abhängig vom Ort der vernichtet wird.

Ein "richtiges" Backup ist folglich ein Off-Site-Backup, denn nur das schützt ausreichend. Es werden dafür allerdings mindestens zwei Backup-Festplatten benötigt.

4Jul/100

Berlin: erste Eindrücke

Berlin ist .. groß. Viel los. Und das ist mir aufgefallen obwohl ich bisher nur den Bahnhof, das Hotel und zehn Minuten Straße kenne. Da ich die Kamera nicht dabei hatte muss ein Foto von meiner temporären Heimat reichen.

Ich wohne die nächsten zwei Wochen in Mitte. Ca. 15 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, umringt von Kneipen, Läden und großen Straßen. Die Charité ist direkt um die Ecke. Ich bin mal gespannt was die Tage bringen!

23Mai/100

SIGINT 2010, Tag 1

Gestern war ich auf der SIGINT 2010, einer vom CCC veranstalteten Konferenz für Netzbewohner, Aktivisten und Hacker. Da die Konferenz im MediaPark in Köln stattfindet habe ich mich relativ spontan auf den Weg gemacht. Auf meinem Tagesprogramm standen Datenschutz und Zensur, garniert mit ein wenig Betriebssystem-Theorie. Leider hat das nicht ganz hingehauen.

2Mai/100

Notebook-Akku unter Linux entladen

Auch wenn sich in den vergangenen Jahren einiges getan hat, eine Regel Notebook-Akkus betreffend ist geblieben: Man muss sie ab und an entladen um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Bei Systemen die man ab und an mal fernab der Steckdose nutzt kein Problem, bei Systemen die ständig in einer Dockingstation stecken schon eher.

Mein Arbeits-Notebook ist so ein System. Tagein, tagaus steckt er in einer Dockingstation. Um den Akku ein wenig zu pflegen habe ich mir in den letzten Monaten angewöhnt das Notebook ab und an zu Hause einfach laufen zu lassen. Was natürlich auch nicht gut ist: Meist verpasste ich den Zeitpunkt zum ausschalten und das Notebook ging einfach sang- und klanglos aus. Doch Linux wäre nicht Linux wenn man sich nicht helfen könnte.

Ein simples Skript ist in meinem Fall die Lösung. Es liest aus /proc die Infos zur Batterie aus und prüft jede Minute ob die "Warn-Kapazität" (die Menge an Reststrom ab der angefangen wird den User zu warnen) erreicht ist. Wenn sie erreicht ist wird das Notebook runtergefahren.

-> bat_discharger.sh

Das Skript muss als root ausgeführt werden, sonst funktioniert der Shutdown nicht. Getestet wurde es nur unter Debian 5.0 "Lenny". Wie im Skript selbst vermerkt gilt die MIT-Lizenz; im Skript stehen auch nähere Infos zum Aufruf. Im Regelfall reicht "./bat_discharger.sh".

17Mrz/100

Mac OS X: Scanner schnell öffnen

Im Rahmen meiner digitalen Archivierung habe ich öfters den Scanner an unserem Multifunktionsgerät, ein Canon MP620, genutzt. Erschrocken hat mich dabei der ewig weite Weg bis zum scannen: Apple-Menü -> Systemeinstellungen -> Drucken & Faxen -> Scanner auswählen -> Scanner öffnen. Für ein System bei dem sonst alles betont einfach geht blamabel.

Doch es geht auch anders. Heute habe ich einfach mal probiert den Scanner aus dem Fenster "Drucken & Faxen" auf den Desktop zu ziehen. Und es funktioniert. Zieht man den Scanner aus dem Fenster wird eine Verknüpfung erstellt, d.h. man kann über das neue Icon sofort mit dem scannen loslegen.

Einfach!

7Mrz/100

Volltext RSS-Feed

Ab sofort gibt es in meinem RSS-Feed wieder den vollen Inhalt. Nur gekürzte Feeds anzubieten war eine Schnapsidee, schließlich nervt mich das bei anderen Seiten selbst.

6Mrz/100

DENON AH-D501

Am Donnerstag war ich in der Stadt um mir einen Kopfhörer zu kaufen - nachdem mir Amazon die Woche einen defekten Kopfhörer geliefert hatte wollte ich kein Risiko mehr eingehen. Geworden ist es ein DENON AH-D501 für 69 €. Hier ein kleines Fazit.

Wie man schon am Preis erkennen kann handelt es sich beim AH-D501 um einen Kopfhörer für den Massenmarkt, er deckt einen Frequenzbereich von 10 Hz bis 24 kHz ab. Gut genug für den normalen Kunden. Die bei MP3-Playern mitgelieferten Kopfhörer gehen meist bis 20 kHz. Im Gegensatz zu den üblichen In-Ear-Kopfhörern ist der AH-D501 jedoch ein vollwertiger, geschlossener HiFi-Kopfhörer. D.h. dass bedingt durch die Bauform störende Außengeräusche abgeblockt werden.

Die geschlossene Bauform war für mich ein absolutes Muss, denn ich brauche den Kopfhörer eigentlich nur um Musik zu hören während meine Freundin im selben Raum TV guckt oder andere Musik hört. Somit war es mir wichtig keine Außengeräusche wahrzunehmen während ich mich meiner Musik widme. Und das klappt sehr gut - bei normaler Lautstärke höre ich nur (gedämpfte) Außengeräusche wenn gerade keine bzw. leise Musik läuft.

1Mrz/100

Rückblick IHSK Barcamp

Am Samstag war ich ganztägig im spanischen Bau des Kölner Rathauses unterwegs, zwecks Teilnahme am Barcamp zur Internethauptstadt Köln. Das Barcamp ging aus der Initiative einiger Teilnehmer der ursprünglichen, misslungenen Auftaktveranstaltung hervor. Es sollten die seitens der SPD aufgestellten 11 Punkte weiter diskutiert und konkretisiert werden. Dazu wurden die 11 Punkte am Vormittag diskutiert, der Nachmittag stand gemäß Interesse der Teilnehmer offen.

Meinen eigenen Interessen folgend habe ich am Vormittag an den Sessions zu den Themen alternative Lebensmodelle und E-Government teilgenommen, am Nachmittag folgten Open Source und Medienkompetenz.